Overview

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ist eine der führenden Gesundheitsbehörden in Europa. Mehr als 1300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich in internationalen Zulassungs- und Forschungsprojekten für die schnelle Versorgung von Patientinnen und Patienten mit sicheren, wirksamen Arzneimitteln und Medizinprodukten ein. Als selbstständige Bundesoberbehörde gehört das BfArM zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

Im Rahmen des BMBF geförderten Forschungsprojekts »KIMEDS« (Förderkennzeichen 13GW0552C) ist in der Abteilung »Medizinprodukte« (9) am Dienstsitz Bonn ab sofort die Stelle einer/eines
Wissenschaftlerin / Wissenschaftlers (w/m/d)
Entgeltgruppe 14 TVöD

in Teilzeit mit 90 % der durchschnittlichen regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit, d. h. zurzeit mit 35,1 Stunden/Woche, befristet bis zum 31.07.2025 zu besetzen.

Das Aufgabengebiet umfasst insbesondere:

Die Entwicklung, Mitarbeit oder inhaltliche Unterstützung beim Aufbau eines ontologie-basierten, KI-gestützten und international standardisierten Systems interoperabler Softwarewerkzeuge und Services. Hierzu sollen unter anderem neue Methoden für die systematische Nutzung und Auswertung großer Datenmengen entwickelt und im Produktivsystem des BfArM etabliert werden. Gesamtziel des BMBF-geförderten Projekts ist die grundlegende Verbesserung der Sicherheit und Transparenz der Zertifizierung medizinischer Software. Das Konsortium umfasst Expertise für erklärbare KI und Wissenssysteme, gesellschaftliche Schlüsselplayer und ausgewiesene Anwendende aus der Wirtschaft. Folgende Aufgaben ergeben sich innerhalb des Projekts:
Evaluierung von Vorkommnissen und »Serious Adverse Events (SAEs)« in Zusammenhang mit Röntgenstrahlung emittierenden Geräten
Analyse und statistische Auswertung der Meldungen mittels IMDRF Adverse Event Codes und relevanter Normen
Erforschung unterschiedlicher Möglichkeiten der grafischen Vermittlung Risiko-bezogener Informationen
Erarbeitung der Anforderungen an das User-Interface, um wissenschaftlichen Assessoren die Erstellung von spezifischen Risiko-Abfragen zu erleichtern (Usability)
Erforschung unterschiedlicher Ansätze zur Mustererkennung bei Vorkommnis Meldungen
Publikation, bzw. Vorbereitung der Publikation über gewonnene Erkenntnisse

Wir erwarten von Ihnen folgende Qualifikationen:

Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Medizintechnik, Informatik, Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Medizin, Biologie oder vergleichbarer Studiengänge (Master /Diplom)
Ausgeprägte Fähigkeit zum selbstständigen wissenschaftlichen, problemanalytischen und konzeptionellen Arbeiten
Sehr gute Kenntnisse und praktische Programmiererfahrung in mehreren der folgenden Bereiche bzw. die Bereitschaft, sich entsprechende Kenntnisse anzueignen, (sind wünschenswert):
R / Python
Data Mining
Graphentheorie / Statistische Auswertung vernetzter Daten
Datenbanken

Erfahrungen im medizinischen bzw. medizintechnischen Bereich sind wünschenswert
Gutes technisches Verständnis
Fundierte Kenntnisse zu experimentellen Methoden und Statistik
Interdisziplinäre Teamfähigkeit, Kommunikationskompetenz
Sehr gute englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift
Kenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit Informationstechnik (MS-Office-Programme: Word, Excel, PowerPoint; Internet; Datenbanken; moderne Datenkommunikation)

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige und vollständige Bewerbung.

Bitte bewerben Sie sich bis zum 12.01.2023 über das Online-Bewerbungsportal mit der Angabe der Kennziffer 9.02/22 (Bitte Kennziffer unbedingt angeben).

Hilfestellungen erhalten Sie unter folgendem Link:
www.bfarm.de/bewerbungsinfos

Das Bewerbungsverfahren erfolgt ausschließlich über das Online-Bewerbungssystem. Papier- und
E-Mail-Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden.

Weitere Auskünfte zur Position erteilt Ihnen Herr Dr. Wolfgang Lauer unter Tel. +49 (0)228-99-307-5355 oder Herr Dr. Robin Seidel unter Tel. +49 (0)228-99-307-5639.
Das BfArM strebt nachdrücklich die Gleichstellung von Frauen und Männern an.
Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Menschen nach Maßgabe des SGB IX besonders berücksichtigt (bitte entsprechenden Nachweis beifügen).
Das BfArM bietet zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf flexible Arbeitszeitmodelle an.
Teilzeitbeschäftigung ist möglich.
Begrüßt werden Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten.

Das BfArM fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und wurde dementsprechend zertifiziert. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.beruf-und-familie.de .

Wenn Sie mehr über die Arbeit des BfArM erfahren möchten, besuchen Sie unsere Homepage www.bfarm.de . Dort erhalten Sie auch nähere Informationen zur Karriere im BfArM unter www.bfarm.de/karriere .

Wir weisen darauf hin, dass das Bundesministerium für Gesundheit im Rahmen seiner aufsichtsrechtlichen Befugnisse im Einzelfall Einblick in Ihre Bewerbungsunterlagen nehmen kann (Art. 6 Abs. 1 Ziff. C DSGVO i. V. m. § 3 Abs. 1 GGO und Art. 65 GG), um eine interessengerechte und zweckmäßige Personalauswahl sicherzustellen. Ihre Daten werden unmittelbar nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens gelöscht. .

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